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Was ist Legasthenie?

Was ist Legasthenie?

Wir erklären, was hinter dem Begriff steckt! Entdecken Sie, welche vielversprechenden Lösungen sich verbergen!

Beim Fachausdruck Legasthenie herrscht eine große Unstimmigkeit. Durch unzählige differente Beschreibungen ist der Durchblick für viele Eltern unmöglich.Wir nähern uns der Erklärung des Begriffes anhand folgender Faktoren: Definition, Ursache, Wirkung und Lösung.


Tipp

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Legasthenie

Der Begriff leitet sich aus den lateinischen Begriffen legere (lesen) und asthéneia (Schwäche) ab und wird oft als Synonym für eine Lese- und Rechtschreibschwäche oder Lese-/Rechtschreibschwäche verwendet. Allerdings müssen hier die einzelnen Begriffe klar getrennt werden.


Prinzipiell handelt es sich...

...um eine medizinische Diagnose einer angeborenen Lese- und Rechtschreibstörung. Demgegenüber sagt die Lese-/Rechschreibschwäche (LRS) etwas nicht oder nur teilweise erlernte Lese- und Rechtschreibfähigkeiten aus.

Die genetisch bedingte Schreib- und Lesestörung wird auch Primärlegasthenie genannt.

 

Legasthenie ist angeboren...

...und wurde früher als erbliche Wortblindheit betitelt. Durch Stammbaumanalysen, Zwillingsforschung und molekularer Genetik wurden klare Anzeichen für eine genetische Disposition gefunden. Eine weitere Ursache liegt in neurologischen Besonderheiten.
Hierbei tritt Legasthenie aufgrund einer Abweichung von Aktivierungsmustern in der Großhirnrinde auf. Dies konnte mit entsprechenden bildgebenden Verfahren nachgewiesen werden.

Betroffen sind...

...hierbei in erster Linie die Zentren für die Sprachverarbeitung im Bereich der Schläfen- und Stirnlappen der linken Hirnhälfte. Außerdem fand man heraus, dass die jeweiligen Hirnzentren asynchron agieren und nicht ausreichend vernetzt sind. Dabei stellt sich die Frage, wie sich dieses Fehlfunktion in der Praxis auswirkt.

Fehler beim Lesen und Schreiben sind anfangs vollkommen normal beim Erlernen dieser Fähigkeiten. Alle Kinder machen ähnliche Fehler und haben eine ähnliche Lernkurve.

Die Zeit heilt viele Fehler...

...anders sieht es hier bei Kindern mit Legasthenie aus. Diese machen Fehler, die wesentlich häufiger auftreten. Besonders auffällig wird es, wenn die Fehler über einen längeren Zeitraum bestehen bleiben und sich kein Lerneffekt einstellt. Die Diagnose wird erschwert, da es keine erkennbaren Fehlerprofile und ebenso  keine auffällige Systematik bei den Fehler gibt. Sie erscheinen immer wieder-auch bei denselben Worten-an unterschiedlichen Stellen und können jedes Mal anders ausfallen.

Untersuchungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass eine Unterteilung der Fehler aus therapeutischer Sicht möglich ist, z.B. bei der lautgetreuen Schreibung wie bei der Buchstaben-/Lautzuordnung, Wortgliederung, den Auslassungen, Verdrehungen, Ableitungen, dem Hinzufügen oder bei Groß-und Kleinschreibung. Texte werden nicht korrekt erfasst, es können keine Zusammenhänge hergestellt werden und eine Wiedergabe des Inhalts ist nicht möglich. 



Die Lösung

Eine frühzeitige Erkennung bietet eine gute Chance, um höchst effektiv einzugreifen. Als besonders wirksam haben sich hier Maßnahmen erwiesen, die direkt vor dem Erlernen der Sprache beginnen, um dadurch das phonologische Bewusstsein von Anfang an zu schulen. Legasthenie ist angeboren! Gerade wenn ein oder beide Elternteile Probleme haben bzw. hatten, dann ist rechtzeitiges Handeln bei ihren Kindern ratsam, bevor es zu Problemen im Schriftspracherwerb kommt.

 

Ist Rechnen schwer?

Ist Rechnen schwer?

Ist rechnen schwer?


Einigen Kindern...

...fallen Rechenvorgänge schwerer als anderen und das hat nichts mit Intelligenz zu tun. Entscheidend ist, dass man Auffassungsgabe und Denkvermögen nicht an guten Noten festmacht, sondern alle Anlagen und Interessen seines Kindes wahrnimmt und ihm möglichst viele unterschiedliche Spiel- und Lernmöglichkeiten anbietet. Elternsein ist nicht leicht - aber es lässt sich mit unseren Lernangeboten spielend leichter machen.

Um die Wissbegier zu wecken und grundlegenden Lernfortschritt zu garantieren, bieten wir euch Lernspiele an, die Kinder im eigenen Lernprozess unterstützen. Piepmatz und Grünschnabel hat diese Lernspiele in Eigenregie konzipiert und speziell auf das Training der Rechenfertigkeiten abgestimmt. Denn dass Rechenschwäche nur im Mathematikunterricht in der Schule auftritt, ist ein weit verbreiteter Irrtum. Um rechtzeitig der Dyskalkulie und Akalkulie entgegenzuwirken, sollte man früh anfangen, auf unterschiedlichen Lerngebieten zu fördern, z. B. im Bereich der Wahrnehmung oder der Feinmotorik.



Die Lösung

Spiele und besonders Lernspiele fördern das Verständnis für Zahlen

Zahlenverständnis
Vor allem Spiele, bei denen etwas konstruieren werden muss, lehrt das Kind räumliches Sehen, das wichtig für die Geometrie und die Umwandlung von Zahlen in Bilder ist. Bei Gesellschaftsspielen (mit den Eltern) mit Würfeln oder Karten (z.B. UNO) lernt das Kind den Umgang mit den Zahlen und kann diese Sicherheit im Unterricht nutzen.


Förderung lernschwacher Kinder
Intensive und kontinuierliche Förderung ist notwendig, denn das Grundproblem der Dyskalkulie ist chronisch und verschwindet nicht. Eine Integration mathematischer Prozesse in den Alltag hilft, Zahlen und Rechenabläufe zu festigen. Spielerischer Umgang mit Zahlen kann z.B. beim Treppensteigen erfolgen, Additionen und Subtraktionen können Bestandteile beim Decken des Abendbrottisches sein: Wie viele Teller fehlen noch, wenn vier Personen am Tisch sitzen, aber erst zwei Gedecke bereits vorliegen? 


Lernschwäche & Sekundärprobleme
Die Lese- und Rechtschreibschwäche beinhaltet Sekundärprobleme, wie z. B. massive Panik vor der Schule. Passende individuelle Bewältigungsstrategien zu erarbeiten und zu trainieren ist ein Muss für die betroffenen Kinder, damit Fehler und Versagenserlebnisse anders  bewertet und wahrgenommen werden. Nur die individuelle Förderung bringt den gewünschten Erfolg und ist wirkungsvoll bei Legasthenie, Dyskalkulie und anderen Schreib-, Lese- oder Rechenproblemen.



Kinder lernen am besten,wenn sie Spaß an der Sache haben.


Es existieren auf dem Markt zahlreiche Spiele, mit denen man spielerisch das Rechnen erlernen kann. Rechenspiele mit unterschiedlichen Lernzielen: Rechenpiraten: Bei diesem Spiel geht es darum, einen Piratenschatz gerecht unter den  Seeräubern aufzuteilen. Die Abakus Rechenhilfe:  Der Abakus hilft beim Zählen und Rechnen. Mit den bunten Abakus-Kugeln lernt das Kind spielerisch addieren und subtrahieren. Das tierische Einmaleins: Mithilfe der lustigen Tierbilder gelingt es leichter das Einmaleins zu üben und festigen.

Welche Übungen bei Legasthenie?

Welche Übungen bei Legasthenie?

 

Das deutsche Schulsystem ist durch die Größe der Klassen und den strukturierten, engmaschigen Lehrplan so gestaltet, dass auf Probleme wie Legasthenie, LRS und Rechenschwäche (Dyskalkulie) kaum individuell und ausreichend eingegangen werden kann. Oft bleibt betroffenen Schulkindern nur der Wechsel zu einer Förderschule, was jedoch psychische Folgen haben kann und das Problem nicht automatisch löst.

Verschiedene Übungen können den Kindern bei Rechnenprozesse, Legasthenie und LRS helfen, in der Schule nicht den Anschluss zu verlieren und ihre Rechtschreibung oder ihre Rechenkünste zu verbessern.

Definition: Legasthenie

Legasthenie ist nicht einfach ein Lese- und Rechtschreibproblem. Sie hält über längere Zeit an und ein normaler Übungsprozess, wie z. B. das Schreiben von Diktaten zu Hause, bietet keine entscheidende Hilfe. Kinder mit Legasthenie sind nicht in der Lage, Wörter als Bilder zu speichern, sodass sie sie immer wieder neu schreiben und lesen müssen und zudem nicht erkennen, ob sie falsch oder richtig geschrieben haben. So bleibt ihnen nur, nach Gehör zu schreiben.

Das Problem dabei ist, dass nur 40 % der Wörter im Deutschen genauso geschrieben wie sie gesprochen werden. Gleichzeitig ist die Aussprache nicht immer identisch. So entwickeln betroffene Kinder häufig neue Schreibweisen - ein typischer Anzeiger bei Legasthenie.

Oft ist die Grenze zwischen normalen Rechtschreibfehlern und einer Lese und-Rechtschreibschwäche fließend. Spezielle Übungen helfen in beiden Fällen.
Wichtig ist, dem Kind die Ursachen seiner Probleme kindgerecht und so exakt wie möglich zu erklären.

Die Offenheit stärkt das Selbstbewusstsein und legt die Grundlage für erfolgreiche Übungen, da die Frustration gemindert werden kann. Das betroffene Kind ist keinesfalls dumm, sondern kann Bilder nur nicht auf dieselbe Weise abspeichern wie Kinder, die nicht an Legasthenie leiden.

 

Spielerisches Lernen

Je früher eine Legasthenie diagnostiziert wird, desto besser kann das Kind unterstützt werden, allerdings darf es dabei nicht überfordert werden.

Die Übungen für die Kinder erfolgen in sehr kleinen Schritten. Dadurch festigt sich das Erlernte dauerhaft und wirkungsvoll. Am besten werden einige Übungen in den Alltag fest eingebaut, damit das Kind keinen Druck empfindet.

Schreiben Sie zum Beispiel mit Ihrem Kind die Liste für den nächsten Einkauf gemeinsam. Weiß das Kind die Schreibweise der Wörter nicht, kann es auf den Produktzetteln nachsehen oder im Internet über einen Suchlauf das Wort herausfinden und abschreiben.

 

Kinder freuen sich, Spiele zum Üben verwenden zu dürfen.

Speziell entwickelte LRS- und Legastheniespiele fördern individuell und versprechen durch Verknüpfung von Spaß und Lernen einen nachhaltigen Effekt.

Welche anderen Übungen können noch unterstützen?

Mittlerweile gibt es sehr unterschiedliche Arbeitsblätter für Legastheniker. Achten Sie darauf, dass die Übungen abwechslungsreich sind und auf die Probleme Ihres Kindes eingehen.

Sie können die Übungen ebenfalls auf Ihr Kind zuschneiden und Wörter austauschen. Am besten eignen sich kurze Sätze, die wiederholt werden. Reime z. B. sind leichter zu behalten und bleiben nachhaltiger im Kopf.
Um das Wort zu festigen ist es ratsam, die Rechtschreibregeln ständig zu wiederholen.

 

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Fazit

Unterstützen Sie Ihr Kind und erklären Sie ihm, worin das Problem besteht und dass nur durch viel Übung eine Verbesserung und damit Erleichterung erreicht werden kann. Nehmen Sie sich Zeit und üben Sie mit Ihrem Kind.